Sexual Healing 9: Tantra, die schönste Form der sexuellen Heilung

Die Technik der sexuellen Heilung 2

Alle Traumate versuchen sich irgendwo im Körper zu verstecken. Sie verstecken sich irgendwo im Muskelgewebe und hoffen, dort niemals gefunden zu werden, was wiederum sehr unwahrscheinlich ist, weil sie zwangsläufig Beschwerden verursachen. Dieselben Traumatas können sich aber auch auf andere Weise im Körper verbergen. Die Energie der Traumata können sich auch in einem Energiezentrum, einem Chakra, verbergen. Ich erinnere hierbei an die Kundalini, die in den tantrischen Schriften als ätherische Schlangenkraft des Menschen beschrieben wird und seinen sieben Energiezentren, den Chakras.

Durch yogische bzw. tantrische Praktiken soll die Kundalini erweckt werden, damit sie die Wirbelsäule bis zum Kronenchakra, auf dem Scheitel des Kopfes, aufsteigen kann, wo sich nach tantrischer Auffassung das „reine Bewusstsein“ befindet, wobei die sieben Hauptenergiezentren oder Chakren nach und nach durchstoßen werden. Dabei werden die Chakren, die Energiezentren, die von Traumate blockiert sein können, gereinigt und „durchlässig“, damit die Kundalini weiter ungehindert aufsteigen kann. Erreicht die Kundalini das oberste Chakra, soll sie sich mit der kosmischen (göttlichen) Seele vereinigen und der Mensch höchstes Glück, Erleuchtung, erlangen. Erst im Kronenchakra vereinigt sie sich nach tantrischen Lehren mit den kosmisch-spirituellen Kräften.

Der männliche Lingam (der Penis) kann sowohl durch körperlichen und sexuellen Missbrauch, als auch durch exessive Masturbation traumatisiert werden. Bekommt ein Mann z.B. durch häufiges Onanieren zu schnellen Orgasmen, so kann dies dazu führen, daß es auch beim Geschlechtsverkehr zu vorzeitigem Samenerguß kommt. Exessive Masturbation kann den Penis taub für die sexuelle Lust mit der Partnerin machen. Die Freisetzung von unterdrücktem Schmerz führt oft in die Fähigkeit wieder tiefere Formen von Orgasmus zu erfahren. Tantramassagen können dazu beitragen, den Schmerz zu lösen und die sexuelle Lust zu steigern.

Wenn sie die Genitalien oder eine benachbarte Region ihrer Partnerin mit einer Tantramassage verwöhnen, dann erinnern sie sie daran, sich zu entspannen, tief zu atmen und alle sexuellen Gefühle zuzulassen. Seien sie nicht überrascht, wenn sie während der Massage auf Regionen treffen, die schmerzhaft und verspannt sind. Streicheln und massieren sie diese Regionen zärtlich und liebevoll und geben sie ihrer Partnerin das Gefühl mit ihr verbunden zu sein, sie zu lieben. Vermeiden sie plötzliche Beegungen, die sie ängstigen oder erschrecken könnten. Stattdessen massieren sie sie sanft und zärtlich.

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