Haben Hinduismus und Christentum dieselben Wurzeln?

Die Ideale Christi sind dieselben, die auch in den heiligen Schriften Indiens enthalten sind. Seine Gebote gleichen der höchsten vedischen (1) Lehre, die lange vor Christi Geburt bestand. Das nimmt Christus nichts von seiner Größe, es beweist nur, daß die Wahrheit ewig ist. Im 1. Buch Mose finden wir eine Parallele zur älteren hinduistischen Entstehungsgeschichte der Welt. Die 10 Gebote Moses, viele der biblischen Legenden, Gestalten und Riten, das Wesentliche der christlichen Lehre, sie alle sind bereits in der älteren vedischen Literatur Indiens zu finden. Die Lehre Christi im Neuen Testament und die Lehre Krishnas in der Bhagavad Gita (Hinduismus) sind identisch. (2)
(1) Veda („Wissen“) ist eine zunächst mündlich überlieferte, später schriftlich fixierte Sammlung religiöser Texte im Hinduismus. Viele hinduistische Strömungen orientieren sich an den Veden. Den Kern des Veda bilden die Texte der Shruti, das sind von Rishis (Weisen) „gehörte“ zeitlos geltende göttliche Offenbarungen.

(2) Die Bhagavad Gita (Sanskrit, für „der Gesang des Erhabenen“), verkürzt auch nur Gita, ist eine der zentralen Schriften des Hinduismus. Sie hat die Form eines spirituellen Gedichts. Der vermutlich zwischen dem fünften und dem zweiten vorchristlichen Jahrhundert entstandene Text ist eine Zusammenführung mehrerer verschiedener Denkschulen des damaligen Indien auf Grundlage der Veden, der Upanishaden (Sammlung philosophischer Schriften), des orthodoxen Brahmanismus (hinduistischen Priestertums), des Yoga und andere mehr, steht aber den Upanishaden gedanklich am nächsten.
Die Ähnlichkeit zwischen der Lehre Christi un der Lehre des Yoga-Vedanta bestätigt die bekanntlich in Indien existierenden Aufzeichnungen, denen zufolge Jesus fünfzehn von den achtzehn Jahren seines Lebens, über die im Neuen Testament nichts berichtet wird, in Indien lebte und dort seine Schulung empfing, und zwar von seinem 12. bis zum 30. Lebensjahr. (3)
(3) Ob Jesus wirklich in Indien lebte, kann ich nicht sagen. Ich halte es aber für sehr wahrscheinlich, daß Jesus durch die indische Philosophie beeinflusst wurde. Ich habe sogar den Eindruck, daß das Christentum in manchen Punkten eher des Hinduismus gleicht, als dem Judentum. Zum Beispiel spielt die Keuschheit, die Jesus allen Menschen empfahl (4), im Judentum kaum eine Rolle, im Hinduismus dagegen eine sehr große. Durch den Handelsaustausch zwischen Indien und dem Nahen Osten kam selbstverständlich auch das Wissen der Veden in den Nahen Osten. Es ist also durchaus möglich, daß Jesus von den Veden beeinflusst wurde, obwohl es im frühen Judentum auch vereinzelte Eremiten gab, die das Zölibat praktizierten.

(4) Hier nun einige Bibelverse, die direkt oder indirekt zur Keuschheit aufrufen und zwar nicht nur für Priester und Mönche, sondern Jesus ruft im Prinzip alle Menschen auf keusch zu leben. Paulus schreibt in 1 Kor 7, 1-7: „Es ist gut für den Mann, keine Frau zu berühren.“ Aber er weiß natürlich auch um die Schwäche der Menschen und fügt hinzu: „Ich wollte zwar lieber, alle Menschen wären, wie ich bin, aber jeder hat seine eigene Gabe von Gott, der eine so, der andere so.“ Das merkwürdige ist allerdings, daß kaum ein Christ von den Bibelstellen des Neuen Testament Kenntnis hat, die allen Christen, die keine Kinder zeugen wollen, zur Keuschheit aufrufen.

Matthäus 19,12 * Gal. 5, 13-26 * Epheser 5,1-14 * 1 Kor 6, 12-20 * Kolosser 3, 5 * 1 Thessalonicher 4,3-8 * Römer 14,4-5 * 1.Korinther 7,1 * 1.Korinther 7,7-9 * 1.Korinther 7,25-38 * 1 Korinther 7,29 * Kolosser 3,1-2 * Lukas 14,20 * Offenbarungen des Johannes 14,3-5 * 1 Johannes 2,15-17 * Römer 13,13–14 * Römer 13,13-14 * Lukas 14, 25-33 * Lk 18,28-30 * Hebräer 13,4 * 1. Timotheus 5,6 * Römer 13, 11-14 * 1. Joh 2,15-17 * Gal 6,8 * 1. Korinther 9,11 * 2 Petrus 2,9-19 * Jakobus 1,13-15
Jesus reiste nach Indien, um den Besuch der drei Weisen aus dem Morgenland zu erwidern, die kurz nach seiner Geburt gekommen waren, um ihn anzubeten. (5) Sie wurden durch das göttliche Licht zum Christuskind geführt, nicht durch ein irdisches Licht, sondern durch den Stern des allgegenwärtigen geistigen Auges.
(5) „Da Jesus geboren war zu Bethlehem im jüdischen Lande zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise vom Morgenland (6) nach Jerusalem und sprachen: „Wo ist der neu geborene König der Juden. Wir haben einen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten.“ (Matthäus 2, 1-2)

(6) Mit Morgenland (oder Orient) werden jene Erdteile bezeichnet, die von Europa betrachtet im (Süd-)Osten und damit in Richtung der aufgehenden Sonne liegen. Gemeint ist speziell der Nahe Osten, obwohl ältere Definitionen auch den Fernen Osten einschließen. Der Gegensatz ist das Abendland.
Das geistige Auge wird in den heiligen Schriften Indiens erwähnt und auch Jesus erwähnte es: „Das Auge ist des Leibes Licht. Wenn dein Auge einfältig (7), so wird dein ganzer Leib licht sein.“ (8)
(7) Mit „einfältig“ ist „einpunktig“ gemeint. Hiermit ist gemeint, daß die Konzentration sich wie bei der indischen Meditation und auch beim christlichen Gebet nicht mehr umherschweift, mal hier und mal dort ist, sondern daß sie sich auf einen Punkt konzentriert. Dies kann die Atmung sein, der Herzschlag, das „Dritte Auge“, ein Mantra, die Konzentration auf eine Kerze, auf ein Heiligenbild, auf einen Heiligen selber, auf einen der Götter oder wie beim Gebet auf Jesus, Shiva, Krishna, Brahma oder Gott.

(8) Matthäus 6,22: Leider lautet die revidierte Bibelfassung jetzt: „Wenn dein Auge lauter ist“, anstatt wie früher „Wenn dein Auge einfältig ist“. Dadurch wird der ursprüngliche Sinn verfälscht. Es ist vom einfältigen geistigen Auge die Rede, nicht von den beiden physischen Augen. (9)

(9) Jedem, der es versteht sich in tiefe Meditation (und in ein tiefes Gebet) zu versetzen, ist das sogenannte einfältige oder „Dritte Auge“ bestens bekannt. Man spürt es als ein angenehmes Kitzeln zwischen den beiden Augenbrauen. Meditierende, die die Meditation perfekt beherrschen spüren dieses Kitzeln (Prickeln) auf der Stirn immer. Dieses Kitzeln des Stirnchakras ist wahrscheinlich auf die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) zurückzuführen, die die Hormone Vasopressin und Pituitrin ausschüttet.

Das Stirnchakra steht für Kommunikation mit der Seele, Intuition, Kreativität, Inspiration, Visionen, Phantasie und übersinnliche Wahrnehmungen. Während der unbewusste Geist hin und her wandert, verankert sich der erwachte Geist in der transzendenten Präsenz des Stirnchakras. Sind alle Chakren geöffnet, dann vollendet sich die Entwicklung und der Mensch öffnet sich endgültig dem göttlichen Bewusstsein und den höheren Dimensionen. Durch das Stirnchakra empfangen wir die Führung der Seele durch die Intuition, es wird deshalb auch als „Tor zur Seele“ bezeichnet... weiterlesen
Mache deinen Körper zum Freund
Wenn sexuelle Lust an die Stelle der Liebe tritt
Die Sexenergie muß freigesetzt werden
Die Zauberkraft wahrer Liebe
Dein Körper ist dein Tempel

Keine Kommentare: