Sexual Healing 8: Tantra, die schönste Form der sexuellen Heilung

Die Technik der sexuellen Heilung

Jedes Trauma hinterläßt im Körper und in der Seele eine Spur. Meist versteckt es sich irgendwo im Muskelgewebe und hofft niemals entdeckt zu werden, denn wenn dies der Fall ist, wird die traumatische Erfahrung sofort wieder ins Bewusstsein gerufen. Aber die traumatische Erfahrung kann sich in Wirklichkeit natürlich nicht verstecken, weil sie unweigerlich mit schmerzhaften Beschwerden, Verspannungen und Muskelverhärtungen verbunden ist. Dies führt dazu, daß der Energiefluß im Körper behindert oder blockiert wird, was wiederum die Lebensenergie daran hindert frei zu fließen. Dies ist mit dem Verlust von Lebensquälität verbunden.

Traumate können sich auf verschiede Weise bemerkbar machen. Sie versuchen sich z.B. in einem emotionalen Energiefeld zu "verstecken". Dies führt ohne weiteres zu emotionalen Blockaden. Die Blockade der emotionalen Energie führt zu Angstzuständen, die durchaus chronischen Charakter annehmen können. In solchen Fällen sind sie oft schmerzhaft. Sie fühlen sich fremd im eigenen Körper an. Manchmal entzünden sich gar die schmerzenden Stellen und beginnen zu eitern. Manchmal fühlen sie sich taub an, zu anderen Zeiten ist der Schmerz mal stärker ausgeprägt oder nur sehr zart.

Unter solchen Umständen kann die schmerzhafte Stelle liebevoll berührt und allmählich abgebaut werden. Dies kann aber auch dazu führen, dass der Schmerz im Muskelgewebe erwacht. Tritt der Schmerz während der Tantramassage auf, so massiert man ihn leicht und sanft mit den Fingern, ein leichtes vibrieren kann sehr hilfreich sein, oder man hält ein wenig inne, bis der Schmerz sich wieder gelegt hat. Manchmal ist es ratsam mit der Heilmassage bis zum nächsten Tag zu warten.

Viele Menschen haben sexuelle Hemmungen oder Schwierigkeiten einen Orgasmus beim Geschlechtsverkehr zu erlangen. Manche haben z.B. Hemmungen, ihrem Partner bzw. ihrer Partnerin zu sagen, daß sie gerne einmal dieses oder jenes ausprobieren möchten. Mit ein wenig Mut könnte man seinem Partner einmal davon erzählen. Ist der Partner aufgeschlossen, wird er bestimmt gerne darauf eingehen. Hat man z.B. Schwierigkeiten beim Geschlechtsverkehr einen Orgasmus zu erlangen, dann kann man den Partner fragen, ob er nicht Lust hat, seine Partnerin oral (französisch) zu verwöhnen. Sehr viele Frauen lieben die orale sexuelle Befriedigung, andere träumen davon, weil sie nicht den Mut haben ihren Partner zu fragen oder weil er kein Interesse daran zeigt.

Alle verdrängten und gespeicherten Traumata können Einfluß auf die Gesundheit und die Sexualität eines Menschen haben. Die Folgen sexueller Traumata können die Psyche so beeinflussen, daß man Angst hat loszulassen, sich fallen zu lassen, was die Qualität der sexuellen Lust erheblich reduziert. Man sollte allerdings auch bedenken, daß eine Tantramassage auch ohne Orgasmus sehr schön sein kann. Gespeicherte Traumate beruhen zum Teil auf einem Mangel an Vertrauen. Das Fehlen dieses Vertrauens verhindert die Erfahrung der höchsten Form der sexuellen Lust, der heiligen Sexualität.

Je öfter eine Frau Geschlechtsverkehr hat, ohne sich die Zeit zu nehmen, die natürliche Phase der sexuellen Erregung auszukosten, um so dicker und unempfindlicher wird das Gewebe ihrer Yoni (Vagina). Dies kann sich allerdings schnell wieder ändern, wenn sie einen Partner findet, der sie liebevoll verwöhnt, der auf sie eingeht und ihr die Zeit läßt, ihre Sexualität lustvoll auszuleben. Dadurh nimmt die Lust, die Sensibilität und die Feuchtigkeit der Vagina wieder zu und einem ekstatischem Orgasmus steht nichts mehr im Weg.

Bewegt sie ihr Becken zu stark, dann ziehen sich unbewusst ihre Becken- und Scheidenmuskeln zu stark zusammen. Dies führt zu einer ungesunden Strukturierung der sexuellen Anatomie. Es ist zwar vollkommen natürlich seiner Lust freien Lauf zu lassen und sein Becken während des Geschlechtsverkehrs zu bewegen, aber man sollte es nicht übertreiben. Eine zärtlich liebevolle sexuelle Vereinigung, bei der der Partner sich die Zeit nimmt, auf die Wünsche seiner Partnerin einzugehen, wird von den meisten Frauen bevorzugt. Hierzu gehört natürlich auch ein liebevolles Vorspiel. Vor allem sollten Männer lernen sich mehr zurückzuhalten und mehr auf die Wünsche ihrer Partnerin eingehen, wie es für die meisten Frauen selbstverständlich ist. Sie sollten von ihren Frauen lernen - lieben lernen.

Telefon: 0151 2257 2776 (SMS) - Hamburg Horn

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Sexual Healing 7: Tantra, die schönste Form der sexuellen Heilung

Die Rolle des Sexualpartners, Heilers oder Therapeuten

Was erleichtert die sexuelle Heilung? Es gibt Berater, die sich auf diesem Feld spezialisiert haben, sowie Menschen, die die Kunst der heiligen Sexualität studiert haben. Die letzte Gruppe hat viel zu bieten, um so besser, wenn sie Kenntnisse in der Psychologie von Traumas besitzen. Zusätzlich ist es hilfreich, wenn ein Freund, eine Freundin, ein Partner oder eine Partnerin einige der Übungen erlernen, um den Heilungsprozess zu erleichtern.

Es könnten aber einige Probleme auftreten, wenn der Freund oder Partner als Heiler oder Therapeut auftritt. Verläuft die Therapie positiv, dann werden die positiven Reaktionen auf den Heiler bzw. Freund übertragen. In diesem Fall hat der Patient das Gefühl, seine Heilung ist untrennbar mit dem Heiler bzw. verbunden. Werden aber tiefe Wunden, Traumats, geweckt und ein Freund oder Partner unterstützt den Heilungsprozess, dann werden womöglich auch Schmerz und Wut auf den geliebten Menschen übertragen. Dies könnte dazu führen, daß dadurch die Beziehung belastet oder zerstört wird.

Es gibt Vorsichtsmaßnahmen, die ergriffen werden sollten, um die Gefahren einer Sexualtherapie zu verhindern. Es gibt bei diesem schwierigen Thema allerdings keine Garantie, daß nicht doch eine Projektion, eine Übertragung auf den Heiler bzw. Partner stattfindet. In der Tat ist es beim Tantra so, daß der Student bzw. die Studentin sich oft vom Tantralehrer bzw. zur Tantralehrerin angezogen fühlt. Diese Attraktion ist ein natürlicher Teil des Erweckungsprozesses. Wenn damit von beiden Seiten verantwortungsvoll umgegangen wird, so ist dies eine wertvolle Hilfe, um das gegenseite Vertrauen zu vertiefen, und um gegenseitige Verletzungen zu vermeiden.

Damit die Sexualität eine Stufe erreichen kann, wo man sie als heilig betrachten kann, braucht es die Zusammenarbeit mit einem gesunden und verantwortungsvollen Partner oder Heiler. Diese Form der sexuellen Heilung beinhaltet bedingungslose Liebe, bedingungsloses Vertrauen, die Bereitschaft zu verstehen ohne zu urteilen. Mit anderen Worten, der Partner oder der Heiler sollten einen offenen Geist und ein offenes Herz besitzen. Weiter sollten sie bestimmte Kenntnisse besitzen, etwa spirituelle, anatomische oder physiologische, die jeder Partner, Heiler oder Therapeut besitzen sollte.

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Sexuelle Heilung

Wie bereits erwähnt ist die Sexualtherapie eine anerkannte Form sexuelle Probleme zu heilen. Es gibt insgesamt drei Formen sexueller Heilung.

Alle drei Formen der sexuellen Heilung sind sehr effektiv bei der Heilung des Wurzelchakras, also des Beckenbereichs, welches für die meisten Menschen mit Scham verbunden ist. Das Wurzelchakra steht für den Lebenswillen, für das Urvertrauen, für die Erdung und den Selbsterhaltungstrieb, so daß man mit beiden Beinen fest auf den Boden steht und das Leben meistert.

Ist das Wurzelchakra gesund, dann verfügt man über eine gute Gesundheit. Man ist voller Lebenskraft und fühlt sich sicher und geborgen. Kraft, Ausdauer, eine gute Konstitution, sowie eine gute Verdauung, gesunde Knochen und Zähne kennzeichnen ein gesundes Wurzelchakra. Ist das Wurzelchrakra dagegen blockiert, kann es zu vielfältigen psychosomatischen Beschwerden kommen: mangelnde Lebensenergie, geringe Lebensfreude, mangelndes Selbstvertrauen, Misstrauen, Ängste, Depressionen und Rückenschmerzen, um einmal einige zu nennen.

Doch trotz der großen Erfolge aller Arten sexueller Heilung, gibt nur wenige Therapeuten, die in der dritten Phase, dem Tantra, geschult sind. In den meisten Fällen werden bei der sexuellen Therapie alle drei Phasen angestrebt:

•  1. Sexualberatung
•  2. Tantramassage
•  3. Tantra - die sexuelle Vereinigung

Die am meisten akzeptierte Form der sexuellen Heilung ist die 1. Phase, die Sexualberatung. Sie entspricht einer Psychotherapie und beinhaltet Gespräche über die Fragen des Patienten. Sie kann aber auch Übungen beinhalten, die der Kunde zu Haus ausführen soll.

Die zweite Phase der Sexualtherapie ist eine aktivere Phase, die einen aktiven Sexualtherapeuten erfordert. Diese aktiven Therapeuten werden von den Mainstream-Therapeuten nicht akzeptiert. Dennoch spielen sie eine wichtige Rolle bei der sexuellen Heilung. Ein ausgebildeter Sexualtherapeut könnte einem Mann, der unter einem vorzeitigen Samenerguß leidet, verbal vermitteln, wie er seine Ängste beseitigen kann. Ein Tantralehrer bzw. eine Tantralehrerin dagegen könnte durch den intimen Kontakt mit dem Schüler vermitteln, wie die vorhandenen sexuellen Probleme gelindert bzw. beseitigt werden können.

Beide Wege sind wertvoll und effektiv, aber sie haben unterschiedliche Ansätze. Oft ist es der Fall, daß der zweite Ansatz, die Tantramassage,  zu einer schnelleren Heilung führt. Es kann aber auch geschehen, daß man die Probleme nicht beseitigen kann, wenn die Ursache der sexuellen Probleme unbekannt ist. In diesem Fall ist ein ausgebildeter Berater die bessere Wahl. Hat jemand sexuelle Probleme, sexuelle Hemmungen oder hatte er/sie unter sexuellem Missbrauch zu leiden, dann sollte zuerst eine Beratung durchgeführt werden. Dann erst sollte man in die zweite Phase, die Kontaktphase, die Tantramassage, eintreten, dann erst sollte man mit sinnlichen, erotischen  Massagen beginnen.

Die dritte Phase der sexuellen Heilung ist die Praxis der heiligen Sexualität. Obwohl viele Menschen lieber gleich in die dritte Phase der sexuellen Heilung springen möchten, in die tantrische Vereinigung, die von vielen als die glücklichste Phase empfunden wird, ist es sinnvoller zuerst die ersten beiden Phasen zu durchlaufen. Die ersten Schritte der sexuellen Heilung sollten keine persönlichen Fragen der Sexualität, die angesprochen werden, ausklammern, damit keine traumatischen Erfahrungen ausgelöst werden.

Die verschiedenen Formen der sexuellen Heilung sind nicht so selten, wie man annehmen könnte. Sexuelle Heilung kann als das Erwecken einer Person betrachtet werden. Sie wird von dem Wunsch begleitet, sich wieder lebendig und angstfrei zu fühlen und die Sinne zu erwecken, aber ohne Furcht und Scham. Es geht bei der sexuellen Heilung nicht nur um das Erwecken der Sexualität, sondern um die Heilung des ganzen Menschen. Es geht darum, ihn von seinen Ängsten und seinen psychosomatischen Beschwerden zu befreien. Es geht um das Auflösen von Spannungen und psychosomatischen Blockaden.

In einem bestimmten Sinne ist es wie bei einem Heiler oder Therapeuten, der seinem Patienten bedingungslose Liebe, Vertrauen und Sicherheit bietet, um die Selbstheilungskräfte des Patienten zu fördern. Es ist vergleichbar einer Gnade, die einem wiederfährt, einer Gnade, die einem wie eine Wunderheilung anmutet. Im weitesten Sinne hilft selbst ein Lob oder ein Kompliment, weil es dem Patienten Mut und Selbstbewusstsein schenkt, um die Selbstheilungskräfte in allen Bereichen zu entfalten.

Sexuelle Heilung kann sowohl Traumatas lösen, als auch die normalen sexuelle Funktionen wieder herstellen, als auch ungesunde Scham und Ängste beseitigen. Es kann das Selbstbewußtsein fördern und Ängste auflösen. Die sexuelle Heilung und führt am Ende zu einer Seligkeit, die meist schon vor längerer Zeit verloren ging, psychisch, emotional und spirituell. Heilt man die bestehenden sexuellen Probleme, so finden die Menschen ihr Lebensglück zurück. Sie sind wieder glücklich, zufrieden und ausgeglichen und gehen wieder selbstbewußt und mit neuem Mut durch's Leben.

Hat jemand den Mut, den Weg der sexuellen Heiling zu beschreiten, so wird er auf vielfältige Weise belohnt. Die Zeit, jemanden zu heilen, ist von Person zu Person unterschiedlich. Das Ziel aber ist für alle dasselbe: 1. die Einheit mit Gott - 2. die Vereinigung mit unserem eigenen Wesen (Körper, Geist und Seele) - 3. die heilige Sexualität mit dem geliebten Partner bzw. der Partnerin wieder genießen zu können.

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