Sexual Healing 10: Tantra, die schönste Form der sexuellen Heilung

Die Klitoris- und Vagina-Massage

Der Hauptzweck der vaginalen Yonimassage, also die Massage der weiblichen Geschlechtsorgane, zu der die Klitoris, die äußeren und die inneren Schamlippen und die Scheide gehören, im weitesten Sinne das gesamte Becken der Frau, ist das Beseitigen aller ungesunden und angstauslösenden Gefühle, die sich aus sexuellen Traumatas in den Zellen der Vagina eingenistet haben und die eine lustvolle, ekstatische und angstfreie Sexualität verhindern. Sexuelle Traumatas können durch Vergewaltigung, durch sexuellen Missbrauch in der Kindheit, durch sexuelle Belästigung oder durch sexuelle Herabwürdigung durch andere Menschen ausgelöst werden.

Sexuelle Traumatas hinterlassen nicht nur in der Seele (Psyche) tiefe Spuren, sondern nisten sich auch gerne im Körpergewebe, besonders im Becken und in der Vagina ein und rufen Ängste, Schmerzen und Verspannungen hervor, wenn eine Frau frei und ungezwungen ihre Sexualität genießen möchte. Werden diese Traumata nicht behandelt, beeinflussen sie die Gesundheit, die Vitalität, die Lebensfreude und die sexuelle Lust. Die Energie kann nicht mehr frei im Körper fließen, es kommt zu Blockaden, Ängsten, Schmerzen, Spannungen, Schwindel, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und anderen Formen psychosomatischer Erkrankung. Lustvolle, angstfreie und ekstatische Orgasmen können dieses Leid beenden.

Eine Frau kann sich natürlich selber massieren. Viel schöner und zugleich lustvoller allerdings ist es, wenn sie sich von einem Partner, einem Freund oder einem Heiler massieren läßt. Hierbei spielt die erotische Fantasie eine große Rolle. Frauen sollten viel mehr Mut haben, ihre erotischen Träume auszuleben. Wen die Frau erwählt, sie mit einer Tantramassage verwöhnen zu dürfen, sollte dieses Vertrauen nicht missbrauchen. Eine Tantramassage beinhaltet normalerweise keinen Geschlechtsverkehr. Die traumatisierten Zellen der Vagina bzw. des Beckenbereichs brauchen Zeit um zu heilen. Darum ist es sinnvoll nach der Vaginamassage zu meditieren, um wieder zu innerer Ruhe und Ausgeglichenheit zurückzufinden.

Eine Tantramassage ist natürlich auch für alle Frauen eine sehr schöne erotische Erfahrung, die keine Traumatas haben.

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Sexual Healing 1: Tantra, die schönste Form der sexuellen Heilung
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Sexual Healing 9: Tantra, die schönste Form der sexuellen Heilung

Sexual Healing 9: Tantra, die schönste Form der sexuellen Heilung

Die Technik der sexuellen Heilung 2

Alle Traumate versuchen sich irgendwo im Körper zu verstecken. Sie verstecken sich irgendwo im Muskelgewebe und hoffen, dort niemals gefunden zu werden, was wiederum sehr unwahrscheinlich ist, weil sie zwangsläufig Beschwerden verursachen. Dieselben Traumatas können sich aber auch auf andere Weise im Körper verbergen. Die Energie der Traumata können sich auch in einem Energiezentrum, einem Chakra, verbergen. Ich erinnere hierbei an die Kundalini, die in den tantrischen Schriften als ätherische Schlangenkraft des Menschen beschrieben wird und seinen sieben Energiezentren, den Chakras.

Durch yogische bzw. tantrische Praktiken soll die Kundalini erweckt werden, damit sie die Wirbelsäule bis zum Kronenchakra, auf dem Scheitel des Kopfes, aufsteigen kann, wo sich nach tantrischer Auffassung das „reine Bewusstsein“ befindet, wobei die sieben Hauptenergiezentren oder Chakren nach und nach durchstoßen werden. Dabei werden die Chakren, die Energiezentren, die von Traumate blockiert sein können, gereinigt und „durchlässig“, damit die Kundalini weiter ungehindert aufsteigen kann. Erreicht die Kundalini das oberste Chakra, soll sie sich mit der kosmischen (göttlichen) Seele vereinigen und der Mensch höchstes Glück, Erleuchtung, erlangen. Erst im Kronenchakra vereinigt sie sich nach tantrischen Lehren mit den kosmisch-spirituellen Kräften.

Der männliche Lingam (der Penis) kann sowohl durch körperlichen und sexuellen Missbrauch, als auch durch exessive Masturbation traumatisiert werden. Bekommt ein Mann z.B. durch häufiges Onanieren zu schnellen Orgasmen, so kann dies dazu führen, daß es auch beim Geschlechtsverkehr zu vorzeitigem Samenerguß kommt. Exessive Masturbation kann den Penis taub für die sexuelle Lust mit der Partnerin machen. Die Freisetzung von unterdrücktem Schmerz führt oft in die Fähigkeit wieder tiefere Formen von Orgasmus zu erfahren. Tantramassagen können dazu beitragen, den Schmerz zu lösen und die sexuelle Lust zu steigern.

Wenn sie die Genitalien oder eine benachbarte Region ihrer Partnerin mit einer Tantramassage verwöhnen, dann erinnern sie sie daran, sich zu entspannen, tief zu atmen und alle sexuellen Gefühle zuzulassen. Seien sie nicht überrascht, wenn sie während der Massage auf Regionen treffen, die schmerzhaft und verspannt sind. Streicheln und massieren sie diese Regionen zärtlich und liebevoll und geben sie ihrer Partnerin das Gefühl mit ihr verbunden zu sein, sie zu lieben. Vermeiden sie plötzliche Beegungen, die sie ängstigen oder erschrecken könnten. Stattdessen massieren sie sie sanft und zärtlich.

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