Dein Körper ist dein Tempel

Wie gelingt es nach innen zu gehen und über sich selber hinauszuwachsen? Das erste ist der Körper. Der Körper ist deine Basis, er ist der Boden auf dem du geerdet bist. Wenn man dich zum Feind deines Körpers macht (1), vernichtet man dich, macht man dich schizophren, macht man dich unglücklich. Dein Leben wird zur Hölle. Du bist der Körper. Natürlich bist du mehr als der Körper. Dein Körper ist deine grundlegende Wahrheit, deshalb sei niemals gegen den Körper.
(1) Wie macht man sich zum Feind seines Körpers? In dem man jeder sinnlichen Regung, jedem sinnlichen Verlangen nachgibt. Was bedeutet es: „Sei niemals gegen den Körper“? Bedeutet es, jeder sinnlichen Regung nachzugeben? Im letzten Kapitel wurde gesagt: „Echte Freude hängt vor allem davon ab, ob man der Stimme des Gewissens (der Vernunft) folgt.“ Wir wissen, daß viele Regungen des Körpers der Vernunft widersprechen.
Wann immer du gegen den Körper bist, wendest du dich gegen Gott. Wann immer du deinen Körper nicht respektierst, verlierst du den Kontakt mit der Wirklichkeit, denn dein Körper ist deine Brücke, dein Körper ist dein Tempel. Tantra lehrt Ehrfurcht vor dem Körper, Liebe und Respekt vor dem Körper, Dankbarkeit gegenüber dem Körper. Der Körper ist wunderbar. Er ist das größte Geheimnis.

Aber man hat dir beigebracht gegen den Körper zu sein. (2) So kommt es, daß du zwar manchmal zutiefst über den Baum staunst, daß du manchmal tief von der Sonne und dem Mond berührt bist, daß du manchmal tief von einer Blume berührt bist, aber von deinem eigenen Körper noch nie überwältigt warst. Dabei ist dein Körper das komplexeste Phänomen in der ganzen Existenz. Keine Blume kein Baum hat einen so schönen Körper, wie du. Kein Mond, keine Sonne, kein Stern hat einen so hochentwickelten Organismus wie du.
(2) Wer hat uns beigebracht gegen den Körper zu sein? Soll das heißen, daß man uns beigebracht hat nicht jedem sexuellen Verlangen, nicht jedem Wunsch nach Schokolade oder jedem Rachegedanken zu folgen, der gerade in uns aufsteigt? Was ist daran verkehrt? Ich glaube, es ist sogar sehr vernünftig den Körper zu zügeln, ihn in seine Schranken zu weisen. Sonst breitet sich nämlich die Zügellosigkeit, die Lasterhaftigkeit aus.

Es gab auch Zeiten, da habe ich jeden Tag Schokolade gegessen. Heute tue ich es nicht mehr. Es gab Zeiten, da habe ich geraucht. Muß man diesem Verlangen wirklich nachgeben? Seit dem ich nicht mehr rauche, fühle ich mich wesentlich besser. Ich bin heilfroh dieses Laster überwunden zu haben. Und das schon seit mehr als 20 Jahre.

Wer jeder sinnlichen Regung des Körpers nachgibt, zahlt dafür einen hohen Preis. Dieser Preis besteht darin, daß wir unser zügeloses Verlangen mit Leid bezahlen, indem der Körper uns die Glückselikeit verweigert, nach der wir uns so sehnen.
Doch man hat dir beigebracht eine Blüme schön zu finden. Man hat dir beigebracht, einen Baum schön zu finden. Man hat dir beigebracht Steine, Felsen, Berge und Flüsse schön zu finden, aber niemals wurde dir beigebracht, deinen eigenen Körper zu achten und ihn zu bewundern. (3) Der eigene Körper ist einem so nah und deshalb ist es so leicht, ihn zu vergessen. Ihr nehmt ihn für gegeben hin und deshalb ist es so leicht, ihn zu vernachlässigen. Aber er ist das allerschönste Phänomen überhaupt.
(3) Man braucht niemandem beizubringen einen schönen Menschen schön zu finden. Das liegt bereits in unseren Genen, dafür sorgt die Aura, die Ausstrahlung des anderen. Natürlich erfreuen wir uns am Anblick schöner Menschen, hübscher Männer und Frauen. Auch Kinder sind oft sehr schön anzusehen. Was gibt es für einen Mann schöneres, als eine hübsche Frau anzuschauen? Ebenso erfreuen Frauen sich am Anblick eines hübschen Mannes.

Aber nicht jeder Mann ist ein Adonis und nicht jede Frau eine Venus. Die meisten Menschen sind halt nicht so attraktiv, wie sie es sich gerne wünschen. Ist es da ein Wunder, wenn sich die Begeisterung über den eigenen Körper in Grenzen hält? Ich finde es eigentlich vollkommen normal. Und derjenige, der sich wegen seines Aussehens eitel vor den Spiegel stellt und sich selbst auf sein Äußeres reduziert, dem mangelt es wahrscheinlich an inneren Werten.

Unser Körper sendet in jeder Sekunde Signale aus, mit dem er uns sagt, ob er sich wohl fühlt oder nicht. Diese Signale sind gar nicht zu ignorieren. Es stimmt allerdings, daß wir mitunter dazu neigen, diese Signale nicht ernst zu nehmen. Das kann langfristig schlimme Folgen haben.

Wenn gesagt wird, der eigene Körper ist das allerschönste Phänomen überhaupt, dann reduzieren wir uns selber auf unser Äußerliches. Ein attraktiver Mensch ist natürlich eine Augenweide, aber viel entscheidender als das Äußere ist das innere Wohlbefinden. Und das ist mehr oder weniger unabhängig von Aussehen. Zwar spiegelt sich die innere Zufriedenheit, das Selbstbewußtsein meist auch im Aussehen wieder, aber ein attraktiver Mensch ist nicht zwangläufig der glücklichere.
Wenn du eine Blume bewunderst, sagen die Leute: „Wie ästhetisch!“ Wenn du das Gesicht einer schönen Frau anschaust oder das schöne Gesicht eines Mannes, sagen die Leute: „Das ist Lüsternheit“. Wenn du zu einem Baum gehst, stehenbleibst und dir wie betäubt eine Blüte anschaust, deine Augen weit geöffnet, deine Sinne ganz empfänglich, um die Schönheit der Blüte ganz in dich aufzunehmen, dann glauben die Leute, daß du ein Dichter bist oder ein Maler oder ein Mystiker.

Aber wenn du zu einer Frau oder einem Mann hingehst, in größter Ehrfurcht und Hochachtung vor ihr stehst und die Frau mit großen Augen betrachtest, und deine Sinne ihre Schönheit trinken läßt, dann wirst du von der Polizei abgeführt. Keiner hält dich für einen Mystiker oder einen Dichter. Keiner will billigen, was du tust. Irgendetwas ist schief gelaufen. (4)
(4) Vielleicht sollte man einmal daran denken, wie derjenige es empfindet, der da so schamlos angeschaut wird. Warum sollte er davon begeistert sein? Woher sollte er wissen, ob der andere ihm mit Ehrfurcht entgegentritt? Ist es nicht natürlich, daß er oder sie sich bedrängt, belästigt oder gar bedroht fühlt?

Geht es dem Betrachter wirklich nur darum, sich an der Schönheit zu erfreuen oder sind da noch andere Gedanken im Spiel? Wer kann schon hinter die Maske eines Menschen sehen? Es scheint außerdem in unserer Natur zu liegen, daß wir es als Bedrohung empfinden, wenn uns jemand zu nahe tritt. Ich glaube, niemand mag es, so schamlos angeschaut zu werden. Dies bleibt den Freunden und Liebenden vorbehalten.

Was würde eine Frau empfinden, wenn sich ein Mann vor sie hinstellt und sie mit großen Augen anschaut? Sie würde wahrscheinlich große Angst bekommen und befürchten, der Mann wolle ihr etwas antun, sie möglicherweise sogar vergewaltigen wollen. Und genau das ist auch zu befürchten, denn die Künstler, Ästheten sind heute eine Seltenheit, sexuelle Belästigungen dagegen weit verbreitet.
Wenn du auf der Straße einen Fremden ansprichst und sagst: „Was für schöne Augen sie haben“, wirst du verlegen und er wird verlegen. Er kann nicht einfach „Dankeschön“ zu dir sagen. (5) Im Gegenteil, er ist beleidigt, wird einschnappen, denn wer bist du, daß du es wagst, dich in sein Privatleben einzumischen? Wie kannst du so etwas wagen?
(5) Ich habe einmal eine Joggerin gesehen, die hatte solch einen ästhetischen Laufstil, daß ich ihr im Vorbeigehen ein Kompliment machte. Ich glaube, sie hat sich darüber gefreut. Mit anderen Worten, der Ton macht die Musik. Es spricht nichts dagegen, einer hübschen Frau (ohne Hintergedanken) ein Kompliment wegen ihres Aussehens oder ihrer hübschen Augen zu machen. Wenn man es freundlich und höflich sagt, dann wird sie sich darüber freuen. Sie wird schon verstehen, wie es gemeint ist. Wir sollten uns vielleicht viel öfter trauen ein kleines Kompliment zu machen.
Wenn du einen Baum berührst, freut sich der Baum. Aber wenn du einen Menschen berührst, fühlt er sich beleidigt. Was ist schief gelaufen? (6) Irgendetwas ist da zerstört worden, gründlich und sehr tief.
(6) Ich würde sagen, nichts ist schief gelaufen, außer, daß wir nicht in einer Traumwelt leben. Im Traum sind solche Dinge möglich. Da ist allerlei möglich. Was aber ist der Hintergedanke, wenn ein Mann auf eine Frau zugeht, um sie zu berühren? In Wirklichkeit möchte er ihr damit sagen, ich finde dich sehr attraktiv und möchte gerne mit dir schlafen.

Das liegt hauptsächlich daran, daß die meisten Männer mit dem Schwanz denken. Kein Wunder, halten sie ihr sexuelles Verlangen stets auf Hochbetrieb, indem sie permanent irgendwelche sexuellen Handlungen/Aktivitäten ausüben. Frauen sind da naturgemäß ganz anders. Sie sind viel relaxter, sei sind nicht so sexbesessen. Und wenn ihr da ein Mann mit eindeutigen Angeboten entgegentritt, sind sie meist zutiefst erschrocken und versuchen den notgeilen Don Juan so schnell wie möglich wieder loszuwerden.
Tantra lehrt dich, die Achtung und die Liebe zu deinem Körper zurückzugewinnen. Tantra lehrt dich, deinen Körper als Gottes größte Schöpfung zu betrachten. Tantra ist die Religion des Körpers. Natürlich geht Tantra über den Körper hinaus, aber er verläßt ihn niemals. Tantra ist im Körper verwurzelt. (7) Tantra ist die einzige Religion, die tatsächlich in der Erde verwurzelt ist. Andere Religionen sind wie entwurzelte Bäume, morsch, abgestumpft, tot. Es fließt kein Saft mehr in ihnen. Tantra ist wirklich saftig, sehr lebendig.
(7) Das Christentum, der Hinduismus und Buddhismus sind keineswegs morsch, abgestumpft oder tot. Im Gegenteil, es sind sehr lebendige Religionen, auch wenn viele sie nicht verstehen. Sie bemühen sich aber auch nicht, sie zu verstehen. Sie begnügen sich damit, Religionen zu verteufeln, obwohl sie kaum Kenntnisse über Religionen besitzen.

Tantra, Yoga, Hinduismus, Buddhismus und das Christentum sind sich näher als manch einer denkt. Tantra ging ja sogar aus dem vom Hinduismus angehauchten Yoga hervor. Tantra und Yoga sind sich sehr ähnlich, sie haben im Prinzip dieselben Quellen, die sich nur um Nuancen unterscheiden. Auch das Christentum hat manches mit dem Tantra gemeinsam. Der eine bevorzugt diesen, der andere einen anderen Weg. Aber alle (ernsthaften) Wege führen zum selben Ziel.

Im Vordergrund steht immer der Körper, bei allen Religionen. Wir wenden uns in der Regel einer Religion oder einer spirituellen Richtung zu, weil es uns nicht gut geht, weil wir leiden und nach Heilung bzw. Befreiung von unserem Leiden suchen. Weil die meisten Erkrankungen psychsomatisch bedingt sind, bietet der spirituelle Weg die beste Heilung. Der spirituelle Weg ist der einzige der zur Befreiung, zur Seligkeit, zu Gott führt, egal, wie immer man Gott auch definiert.
Weisheit ist der beste Schutz - die Natur unser Lehrer
Tantra - ein individueller Weg zu Gott
Es gibt zwei Arten von Liebe
Wenn du liebst, dann teilst du alles
Wenn du dich selbst erkennst, erkennst du alles

Weisheit ist der beste Schutz - die Natur unser Lehrer

Sucht Schutz in der Festung der Weisheit. Es gibt keine bessere Sicherheit. Verstehen wird euch so sehr festigen, daß euch nichts mehr erschüttern kann. Solange ihr diese Weisheit aber noch nicht besitzt, müßt ihr jeder Versuchung sofort den Rücken kehren und erst danach eure Vernunft sprechen lassen. Wenn ihr zuerst eure Vernunft befragt, werdet ihr trotz aller guten Absichten das tun, was ihr vermeiden solltet, denn die Versuchung ist stärker als die Vernunft.

Ihr müßt entschlossen nein sagen und einfach auf und davon gehen. Das ist der sicherste Weg, der Versuchung zu entrinnen. Je mehr ihr diese Art der Widerstandskraft entwickelt, um so glücklicher werdet ihr, denn echte Freude hängt vor allem davon ab, ob man der Stimme des Gewissens folgt. (1)
(1) Jeder weiß, wie schwer es ist, der Versuchung zu widerstehen. Sie ist oft so stark, daß man mitunter Monate oder gar Jahre braucht bis man gelernt hat, ihr zu widerstehen. Jede Niederlage bezahlt man mit einem schlechten Gewissen. Oft ist man traurig, weil man wieder nicht stark genug war der Versuchung zu widerstehen. Der größte Fehler aber ist zu resignieren. Darum heißt es immer wieder aufstehen und aus seinen Fehlern zu lernen.
Laßt euch nicht von eurer Umgebung oder euren sinnlichen Regungen beherrschen. Tugend und Geistigkeit sind weit anziehender als alle Sinnesfreuden. Aber leider liegen die Menschen in den Ketten der Versuchung gefangen. Wenn ihr ins Netz der Versuchung geratet, wird eure Weisheit zur Gefangenen eurer Wünsche und Gewohnheiten. Die höchste Freiheit aber besteht darin, so tief in Gottes unendlicher Freude versunken zu sein, weil sie alle irdischen Vergnügungen übertrifft. (2)
(2) Eine Anmerkung an alle, die mit dem Begriff Gott nicht so viel anfangen können. Bei solchen Texten müßt ihr zwischen den Zeilen lesen. Ersetzt das Wort Gott einfach durch eine tiefe Zufriedenheit, Ausgeglichenheit, Angstfreiheit und Glückseligkeit, nach der wir alle uns schon so lange sehnen. Natürlich sollte man sich Gott nicht als ein personalisiertes Wesen vorstellen, obwohl diese Vorstellung manchen Menschen hilft.

Falls es wirklich etwas Göttliches gibt, dann sind wir als Menschen ohnehin überfordert uns dieses vorzustellen. Es entzieht sich vollkommen unserer Vorstellungskraft. Darum sollten wir auch gar nicht erst versuchen uns Gott vorzustellen oder dort irgendetwas hinein zu interpretieren. Der Glaube an Gott ist insofern auch gar nicht wichtig, weil es in erster Linie darauf ankommt, wie wir selber unser Leben gestalten, ob wir die Kraft haben den Versuchungen zu widerstehen oder nicht, denn sie führen uns ins Verderben. Wem ein Gebet dabei hilft, der solle dies tun, wenn er das Gefühl hat, daß ihm dies gut tut und bei seiner Heilung hilft.
Die schlimmsten Feinde eures Glücks sind Versuchungen, Habgier, Anhänglichkeit an Menschen oder Besitz, Sinneslust, Unkenntnis eurer Geistnatur, Trägheit und Gleichgültigkeit. Arbeitet fleißig und bleibt stets im göttlichen Bewusstsein verankert, indem ihr täglich meditiert. Dann werdet ihr glücklich und wirklich zu leben beginnen. Aber seid geduldig, laßt euch Zeit und erwartet keine schnellen Erfolge. Meist war man zuvor Jahrzehnte lang unvernünftig und hat jeder kleinen Versuchung nachgegeben. Dadurch hat sich im Gehirn ein bestimmtes Verhaltensmuster entfaltet. Es braucht seine Zeit, es umzuprogrammieren.

Wenn ihr des Lebens, welches ihr bis jetzt geführt habt, überdrüssig seid, dann zeigt dies, daß ihr mutig seid und einen wachen und gesunden Verstand habt. Wenn ihr euch aber trotzdem nach mehr Besitz und neuen Sinnesreizen sehnt, dann seid ihr auf dem falschen Weg. Der sicherste Weg Versuchungen aus dem Weg zu gehen, liegt in einem natürlichen Lebenswandel, einem Leben im Einklang mit Gott. Führt kein unnatürliches Leben, indem ihr immer wieder ruhelos nach einem irdischen Glück sucht, das die Welt euch nicht geben kann. Verschwendet eure Zeit nicht damit. Dafür ist das Leben zu kostbar. (3)
(3) So ganz bin ich mit der letzten Aussage nicht einverstanden. Nicht jeder ist religiös und bestrebt, sein Leben im Einklang mit Gott zu führen. Andererseits ist Religiosität etwas wunderbares, ist es im Prinzip doch nichts anderes, als den Weg zu seinem persönlichen Glück zu beschreiten. Man muß aber lernen zwischen den Zeilen der heiligen Schriften zu lesen und wissen, wie der rechte spirituelle Weg aussieht.

Ich halte es nicht für richtig, zu sagen, daß man nicht nach irdischem Glück streben soll, weil die Welt uns dieses nicht geben kann. Ich würde vielmehr sagen, wir sind geboren, um glücklich zu sein. Das Ziel unseres Lebens sollte darin bestehen, so glücklich wie möglich zu sein. Wo sollen wir sonst glücklich sein, wenn nicht hier und jetzt? Wer weiß, ob es ein Leben nach dem Tod gibt? Und nebenbei gesagt, mich interessiert das Leben nach dem Tod nicht die Bohne.

Nur diejenigen, die ihr ganzes Leben lang unglücklich sind, sehnen sich nach einem Leben nach dem Tod. Ihr Unglücklichsein haben sie aber selber verschuldet, weil sie permanent gegen die spirituellen Gesetze, gegen die Gesetze der Vernunft, gegen die Gesetze der Natur, verstoßen. Man kann es ihnen tausendmal sagen, sie werden nicht einmal zuhören, sie werden ihren Lebenswandel nicht ändern, sie werden weiterhin jeder sinnlichen Versuchung erliegen, wie sie es oft seit Jahtzehnten getan haben.

Wie sagte bereits Leo Tolstoi? Das Himmelreich ist in euch, in jedem von uns. Sobald wir dieses Himmelreich betreten, werden wir mit einer Seligkeit belohnt, die unendlich schön ist. Wenn ich also vom irdischen Glück spreche, so meine ich damit nicht Macht, Ruhm, Ehre, Luxus, Sex, Geld, Besitz, usw., sondern diese Seligkeit, die in uns schlummert.

Es spricht allerdings nichts dagegen auch weltlichen Besitz, Erfolg, Macht, Geld usw. zu haben, wenn man nicht daran verhaftet ist. Die sexuelle Energie allerdings sollte man nicht schamlos vergeuden, ist sie doch die Quelle, die uns das Tor zur Seligkeit öffnet.

Diese Seligkeit ist in physiologischen Gesetzen verborgen, die man sich durch spirituelle Wege erschließen kann. Viele Yogis, Heilige, Priester, Mönche und Nonnen haben uns gezeigt, wie man diesen Weg beschreitet. Wer aber gibt heutzutage noch etwas auf Heilige und Erleuchtete? Man zeigt höchstens mit dem Finger auf sie und hält sie für Scharlatane, was ja auch einige von ihnen sind. Aber es gibt auch die, die das Tor zum Paradies durchschritten haben und in permanenter Seligkeit leben. Von ihnen sollten wir lernen.
Tantra - ein individueller Weg zu Gott
Es gibt zwei Arten von Liebe
Wenn du liebst, dann teilst du alles
Wenn du dich selbst erkennst, erkennst du alles
Verstehst du dich selber?